Nach einem tödlichen Zwischenfall in Wiener Neustadt rüstet das Bundesheer auch in Klagenfurt auf. Sicherheit steht an oberster Stelle.
Der Anlass für das neue, hochmoderne Hundehaus in der Goëss-Kaserne in Klagenfurt ist eigentlich ein trauriger. 2019 wurde ein Soldat in Wiener Neustadt von einem Militärpolizei-Hund totgebissen. Der Schock im Bundesheer war groß – wir berichteten.
„Ein solch tragischer Todesfall darf sich keinesfalls wiederholen. Daher wurde auch in Kärntens sicherheitstechnisch aufgerüstet“, wie Kärntens Militärkommandant Philipp Eder in seiner Ansprache während der feierlichen Eröffnung der Einrichtung am Mittwoch betonte.
Im neuen Hundehaus der Kärntner Militärpolizei in der Goëss-Kaserne können bis zu sechs Vierbeiner getrennt voneinander untergebracht und versorgt werden: „Es handelt sich um das erste Projekt, das in dieser Form umgesetzt wurde. Insgesamt wurden 1200 Quadratmeter verbaut, die Anlage ist übersprung- und untergrabungsicher“, freuen sich vor allem die Militärpolizisten. Die Zwinger sind zudem mit Holzböden und einem Rückzugsbereich ausgestattet, außerhalb befindet sich ein umzäunter Garten. Innerhalb eines Jahres wurde das neue Zuhause für die Spürnasen errichtet.
In den vergangenen Jahren wurde das Ausbildungskonzept für die Vierbeiner der Militärpolizei neu konzeptioniert, so gibt es mittlerweile sogar die ersten Hunde, die speziell als Fährtensucher eingesetzt werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.