Die nordamerikanische Eichennetzwanze hat sich in der Steiermark heuer explosionsartig ausgebreitet. Für Menschen ist sie „nur“ lästig, für Bäume kann sie langfristig zur Bedrohung werden.
Wer dieser Tage in steirischen Wäldern unterwegs ist, kann vielerorts beobachten, dass sich Blätter von Eichen bereits verfärben und die Bäume teils noch unreife Eicheln abwerfen. Dieser Frühstart in den Herbst kann vielschichtige Ursachen haben, doch Experten sehen auch einen für die Steiermark neuen Faktor: „Heuer ist ein massives Auftreten der sogenannten Eichennetzwanze zu beobachten, ein eingeschlepptes Insekt aus Amerika“, erklärt Martin Krondorfer, Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl im Mürztal.
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