Facebook Marketplace

Meta droht Wettbewerbsstrafe in Milliardenhöhe

Web
26.07.2024 07:39
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wegen Verletzung von Wettbewerbsregeln droht Meta Insidern zufolge eine milliardenschwere Strafe der Europäischen Union. Die Behörden würden die Geldstrafe voraussichtlich innerhalb der kommenden Wochen verhängen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag.

Die Kartellwächter werfen dem US-Unternehmen eine unzulässige Verknüpfung seines Online-Netzwerks Facebook mit dem Anzeigenportal Facebook Marketplace vor. Darüber hinaus benachteilige Meta Marketplace-Konkurrenten, wenn diese auf Facebook oder Instagram Werbung schalten wollen.

Die Entscheidung über die Strafzahlung solle noch vor dem Ende der Amtsperiode der aktuellen EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager im November verkündet werden, sagten die Insider weiter. Die EU-Kommission wollte sich zu diesem Thema nicht äußern.

Meta weist Vorwürfe zurück
Meta bekräftigte frühere Aussagen, denen zufolge die Vorwürfe ohne Grundlage seien. Im Falle von Verstößen gegen EU-Kartellrecht drohen Unternehmen Strafen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Im Falle von Meta wären dies 13,4 Milliarden Dollar. Allerdings bleiben die tatsächlich verhängten Strafen meist deutlich darunter.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Web
26.07.2024 07:39
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt