Zahlreiche Flüge mussten aufgrund der Gewitterzellen gestrichen werden. Auch am Flughafen Schwechat herrschte deshalb Chaos. Hunderte Passagiere strandeten über Stunden.
Chaos herrscht seit Freitag am Flughafen Wien. Der Grund waren zahlreiche Gewitterzellen in Zentral- und Osteuropa, die dafür sorgten, dass Flieger am Boden bleiben mussten oder erst mit massiver Verspätung abhoben.
Zahlreiche entnervte Fluggäste
Hunderte Passagiere strandeten über Stunden, 50 mussten laut einem Flughafensprecher sogar die Nacht in der Ankunftshalle verbringen. Zum Teil gingen die Wogen bei den entnervten Fluggästen hoch. So wurde kritisiert, dass kaum Informationen weitergegeben wurden, eine Mitarbeiterin des Bodenpersonals verließ entnervt den Schalter, als es zur Diskussion mit Reisenden kam. Sogar die Airport-Security musste in einigen Fällen eingreifen und Passagiere beruhigen.
Mehrere Umbuchungen erfolglos
Fluggäste warteten bis zu 12 Stunden, um zu erfahren, dass ihr Flug endgültig annulliert sei, Umbuchungen klappten nicht immer – denn in der Hauptreisezeit seien viele Flüge schlichtweg ausgebucht.
Laut einer Sprecherin der Austrian Airlines habe sich die Lage bis Samstagmittag beruhigt, bis zum Abend sollen alle Passagiere zu ihrem Ziel gelangen. „Wir tun alles, um die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Fluggäste so gering wie möglich zu halten und diese so rasch als möglich an ihre Wunschdestination zu bringen“, heißt es weiter.
Stärkster Reisetag der Geschichte
Von einer Flugannullierung betroffen war übrigens auch Top-DJ Parov Stelar, der sich via soziale Medien bei seinen Fans entschuldigte, dass er es nicht zu seinem Konzert in Brüssel schaffte. Ebenso gestrandet war die deutsche Metalband Sodom.
Erst am 28. Juni verzeichnete der Flughafen Wien den stärksten Reisetag in seiner Geschichte.
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