Adobe hat inzwischen bestätigt, dass ein erfolgreicher Angriff stattgefunden hat, macht jedoch keine Angaben zur Menge der entwendeten Daten, dem verantwortlichen Hacker selbst zufolge sollen es jedoch rund 150.000 Datensätze sein. In diesen seien Namen, Mailadressen und Passwort-Hashes enthalten, berichtet das Technikportal heise.de.
Nutzer von Adobe Connect betroffen
Betroffen sind Nutzer von Adobes Webkonferenz-Dienst Adobe Connect. Der Hacker hat die Daten offenbar von der Website Connectusers.com entwendet, dabei handelt es sich um ein Forum für Kunden des Web-Konferenzdienstes. Mittlerweile ist das betroffene Forum geschlossen – und soll dies laut Adobe auch bis auf weiteres bleiben. Andere Dienste und Internetseiten des Unternehmens seien nicht betroffen, heißt es vonseiten Adobes.
Der Einbruch soll mittels SQL-Injection über eine Schwachstelle gelungen sein, auf ernstzunehmende Hürden sei der Angreifer eigenen Angaben nach nicht gestoßen. Das sei auch der Grund dafür, wieso der offenbar aus Ägypten stammende Hacker seine Tat öffentlich gemacht hat. Er wollte offenbar auf die Schwachstellen aufmerksam machen und Adobe auch zu mehr Sicherheit anhalten. Das scheint ihm gelungen zu sein.
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