Was tut man, wenn man eine Speicherkarte für die Kamera braucht? Man kauft sich eine im Elektronikhandel. Wissenschaftsexperte Christian Mähr hat allerdings nach etwas ganz Speziellem gesucht – und ist dabei auf eine bemerkenswerte Vorarlberger Firma gestoßen.
Vor einigen Wochen habe ich nach einem Speicher zum Filmen gesucht, der sehr schnell ist und viel aufnimmt. Die empfohlene Karte gab es nicht im Elektronikgeschäft meines Vertrauens – aber natürlich bei einem großen Internethändler. Der Hersteller hieß „Angelbird“. Ich hab’s bestellt, benutzt und bin zufrieden. Das wäre das Ende einer unspektakulären Geschichte, wenn ich nicht durch Zufall auf ein überaus interessantes Detail gestoßen wäre.
Was glauben Sie, woher diese superschnelle Speicherkarte wohl stammt, wo wird sie hergestellt? Nun ja, irgendwo jenseits des hundertsten Grades östlicher Länge in einer Millionenstadt, von der man noch nie etwas gehört hat und deren Namen man nicht aussprechen kann – ganz egal, ob dieser nun malaiischen, chinesischen oder koreanischen Ursprungs ist.
Jedenfalls flatterte mir kurz nach dem Erwerb der Speicherkarte eine Broschüre zur „Jobmesse Vorarlberg“ ins Haus, die ich, wie man so schön sagt, müßiggehend durchgeblättert habe – und da lese ich doch tatsächlich, dass es sich bei Angelbird um eine Vorarlberger Firma handelt. Und wo ist die beheimatet? In Steinebach.
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