Beim diesjährigen Festival wird es um Beziehung zu anderen, aber auch zu sich selbst gehen – und warum der Vernetzungstag im Bregenzer Festspielhaus mehr bewegen kann als ein ganzes Jahr Networking.
Rund 1000 Frauen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz werden am Donnerstag nach Bregenz kommen – Unternehmerinnen, Kreative, Entscheiderinnen. Einige mit klaren Zielen, andere auf der Suche nach Orientierung. Was sie eint: die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. Das „Female Future Festival“ bricht mit einer Grundannahme klassischer Netzwerkevents – Begegnungen entstehen eben nicht zufällig, meinen die Veranstalter. In diesem Jahr gibt es keine parallelen Programmpunkte mehr. Keine Räume für Vorträge, stattdessen passiert alles an einem Ort.
Stimmen, die Wirkung entfalten
2026 steht ein Thema im Zentrum, das aktueller kaum sein könnte: Verbindung. Studien zeigen, dass insbesondere die Generation Z sich zunehmend als einsam erlebt – trotz ständiger digitaler Vernetzung. Beim Festival wird es deshalb um Beziehung zu anderen, aber auch zu sich selbst gehen. Echte Begegnungen werden zur Ressource. Das heurige Programm setzt auf Persönlichkeiten mit Haltung: Die bekannte TV-Moderatorin Frauke Ludowig bringt ihre jahrzehntelange Erfahrung in der Medienarbeit ein. Bettina Ludwig, Zukunftsanthropologin und Unternehmerin, fragt, was echte Verbindung in einer digitalisierten Welt noch bedeutet. Jazzy Gabert zeigt, wie man sich Räume nimmt, die nicht für einen vorgesehen waren. Elke Rock liefert, was viele suchen: handfeste Impulse für Wirkung und Klarheit.
Die „Eugster Sistas“ auf Expansionskurs
Mehr als 50 weitere Speakerinnen aus Wirtschaft, Medien und Gesellschaft ergänzen das Programm. Neu sind die „connecting hubs“, moderierte Formate, die Begegnung gezielt ermöglichen. Ergänzt wird das Programm durch „finance masterclasses“, die finanzielle Selbstständigkeit in den Fokus rücken. Was in Bregenz über die Bühne gehen wird, ist Teil einer größeren Entwicklung. Das Festival wächst – inhaltlich und geografisch. Neue Standorte wie Hannover, Hamburg, Stuttgart und Salzburg sind hinzugekommen. Parallel entstehen neue Formate wie der „Eugster Sistas“-Podcast, der Frauen ermutigt, ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen – mit allen Höhen und Tiefen.
Das „Female Future Festival“ geht am Donnerstag, 23. April, im Festspielhaus Bregenz über die Bühne. Top-Speakerinnen sind Frauke Ludowig, Bettina Ludwig, Jazzy Gabert, Elke Rock; Weitere Informationen & Tickets: female-future.com
Auch das Publikum verändert sich, was mit der schnelllebigeren Zeit, unterschiedliche Lebensphasen und vielfältige Perspektiven zusammenhängt. Und auch Männer werden teilnehmen, denn Fortschritt entsteht nicht im Alleingang. Oder, wie es die Vorarlberger Gründerinnen Verena Eugster und Patricia Zupan-Eugster formulieren: Im Wort „woman“ steckt „man“, in „female“ auch „male“. Sprache ist kein Zufall – und Veränderung ebenso wenig.
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