Streit um Facetime

Patente verletzt: Apple soll 368 Mio. Dollar zahlen

Elektronik
08.11.2012 07:21
Diesmal hat es Apple erwischt: Laut einem Gerichtsbeschluss muss der kalifornische Konzern der kleinen Firma VirnetX 368,2 Millionen Dollar (287,66 Millionen Euro) für Patentverletzungen zahlen. Das entschieden Geschworene im US-Staat Texas.

In dem Fall ging es vor allem um Technologien für die sichere Online-Verbindung (VPN) bei Apples Videotelefonie-Dienst Facetime. Die Geschworenen stellten eine Verletzung von vier VirnetX-Patenten auf breiter Front fest, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. 

Apple behauptet indes, bei Facetime eine andere Lösung als die von VirnetX geschützte verwendet zu haben. Die Firma wollte ursprünglich mehr als 700 Millionen Dollar haben. Sie hatte 2010 bereits ein Verfahren gegen Microsoft mit einem Vergleich über 200 Millionen Dollar beendet. Am Dienstag reichte VirnetX zudem eine weitere ähnliche Klage gegen Apple ein, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

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