Sturm und Gewitter: Bäume knickten wie Streichhölzer, kleine Rinnsale wurden zu Sturzbächen, Hänge rutschten ab. Die verheerenden Unwetter 2023 haben sich im Gedächtnis der Menschen festgesetzt. „Bei uns war von einer Sekunde auf die andere Großalarm“, sagt Völkermarkts Bauamtsleiter Armin Alic. Seine gesamte Mannschaft, Feuerwehren und zahlreiche Firmen haben bei den Aufräumarbeiten geholfen.
Kein Baum am Drauradweg
„Hier auf dem Drauradweg ist kein Baum mehr gestanden“, sagt Arlic. Der stark frequentierte Radweg musste ja monatelang gesperrt werden. Viele Hangrutsche entlang des R1 sind mittlerweile beseitigt worden. Auf der Ruhstatt ist hingegen immer noch sichtbar, wo die Mure abgegangen ist.
Ebenso dramatisch ist es in St. Maragrethen ob Töllerberg zugegangen, wo das Unwetter sogar das Festzelt der Feuerwehr zerstört hat. Alic: „Die kleinen Bäche sind zu reißenden Flüssen geworden.“ Am Trixner- und Frankenbergbach wurden bereits Maßnahmen gesetzt. Die Straße zu den Bewohnern in Korb ist aber noch immer gesperrt. Der Hang bewegt sich dort noch. Auch im Michaelergraben bei Mittertrixen gab’s massiven Schäden. Alic: „Da hatten wir zwölf Hangrutsche, die bereits gerichtet worden sind.“
Agratechnik im Einsatz
Die Agrartechnik ist seit Monaten im Einsatz. Im Bachbett wurden Wildholzrechen eingebaut. Alic: „So können Verklausungen verhindert werden.“ Ebenfalls massive Schäden müssen am Weinberg aufgearbeitet werden.
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