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Gilt auch für Sterne:

Wer länger stirbt, ist später tot

Vorarlberg
26.08.2023 06:15

Das James-Webb-Weltraumteleskop hat den Ringnebel im Sternbild „Leier“ fotografiert. Berichte über das Sterben des zentralen Sterns darin sind: ziemlich untertrieben. Naturwissenschaftler Christian Mähr widmet sich dem Phänomen etwas ausführlicher. 

Der betreffende Stern stirbt nämlich nicht, er ist schon lange tot, etwa 20.000 Jahre. Da hat er seine äußere Gashülle abgestoßen und damit einen Großteil seiner Masse. Allerdings blieb dabei noch ein schönes Stück Masse übrig, das liegt in der Mitte des Ringnebels als sogenannter „Weißer Zwerg“. Weiß: Weil er so hell leuchtet, die Oberfläche ist 20.000 Grad heiß (jene unserer Sonne nur 6000). Zwerg: Er ist für einen Stern ziemlich klein. Zum Vergleich: Die Sonne hat einen Durchmesser von ca. 1,4 Millionen Kilometer, der Zwergstern im Ringnebel nur ein paar tausend, er ist also etwa so groß wie die Erde, enthält aber eine ganze Sonnenmasse oder sogar mehr.

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