05.01.2012 09:37 |

Neuer Affront

Apple schnappt sich Werbeexperten von Adobe

Apple hat laut US-Medienberichten einen Manager der Softwarefirma Adobe für die Führung seines Werbedienstes iAd abgeworben. Der Schritt ist ob des angespannten Verhältnisses der beiden Unternehmen in den vergangenen Jahren pikant. Apple-Gründer Steve Jobs hatte sich vehement dagegen gewehrt, Adobes Multimedia-Software Flash auf iPhone und iPad zu lassen - mit der Begründung, sie sei fehleranfällig und ressourcenhungrig. Adobe wies dies stets zurück.

Todd Teresi habe seine neue Aufgabe als Vizepräsident bei Apple bereits angetreten, berichteten die Finanznachrichtenagentur Bloomberg und der Blog "All Things Digital" am Mittwoch.

Apple nutzt iAd als Anzeigen-Kanal für seine mobilen Geräte wie iPhone und iPad. Allerdings blieb das Interesse der Unternehmen daran laut Medienberichten bisher hinter den Erwartungen zurück, trotz Teilnahme einiger Schwergewichte wie Disney. In der Branche werden höhere Kosten als bei der Konkurrenz und die Beschränkung der Reichweite auf Apple-Geräte bemängelt. Der bisherige iAd-Chef Andy Miller hatte Apple vor einigen Monaten verlassen.

Wie sich das Verhältnis der Branchenriesen nach der Abwerbung entwickelt, bleibt abzuwarten. Schließlich machte Adobe Apple dafür verwantwortlich, dass die mobile Flash-Version nicht weiterentwickelt wird (siehe Infobox). Die Software hatte allerdings auch auf mobilen Geräten anderer Hersteller nicht so recht Fahrt aufgenommen.

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