China verdächtigt

Diplomaten-PCs Japans von Virus ausgespäht

Web
28.10.2011 11:12
Ein Computervirus, der offenbar illegal Daten nach China lieferte, hat einem Medienbericht zufolge mehrere diplomatische Vertretungen Japans im Ausland befallen. In mindestens zwei Fällen sei nachgewiesen worden, dass das Programm Daten an chinesische Server gesandt habe.

Die Schadsoftware namens MOF sei an etwa zehn Botschaften und Konsulaten entdeckt worden, berichtete die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" am Freitag.

Demnach wurden unter anderem Passwörter ausgelesen. Betroffen seien diplomatische Vertretungen Japans in Frankreich, den Niederlanden, Burma, den USA, Kanada, China und Südkorea. Der chinesischen Führung wird immer wieder vorgeworfen, Viren zur Ausspähung von Computern im Ausland einzusetzen, was Peking regelmäßig scharf zurückweist.

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