Den Aktivisten zufolge seien durch die Entscheidung von Zahlungsabwicklern wie Visa und Mastercard, keine Geschäfte mehr mit WikiLeaks zu machen, Finanzmittel in Millionenhöhe nicht mehr erreichbar oder konnten von Unterstützern gar nicht erst gespendet werden. WikiLeaks wolle gegen diese "Blockade" vor Gericht in Großbritannien, den USA, Island und Australien vorgehen.
"Schon fast ein Jahr lang kämpft WikiLeaks gegen ein unrechtmäßiges Finanzembargo. Eine Handvoll US-Finanzkonzerne darf nicht darüber bestimmen können, wie die ganze Welt mit ihrem Geldbeutel abzustimmen hat. Unser Kampf ist teuer. Wir brauchen deine Unterstützung um uns zu wehren. Bitte spende jetzt", heißt es auf der Website, auf der die Betreiber unter dem Motto "WikiLeaks needs you" zum Spenden aufrufen.
Faktisch läuft die Arbeit von WikiLeaks allerdings schon seit langem auf Sparflamme. Die Aktivisten veröffentlichten in den vergangenen Monaten ausschließlich geheime Depeschen von US-Diplomaten aus dem Fundus, der ihnen in die Hände gefallen war. Spätestens nachdem die gesamte unverschlüsselte Datei mit der Korrespondenz in Umlauf gekommen war, erübrigten sich weitere Publikationen dieser Art.
Assange hängt seit Monaten unter Aufsicht in Großbritannien fest, während über seine Auslieferung nach Schweden entschieden wird. Dort wird ihm sexueller Missbrauch vorgeworfen.
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