Der Spagat zwischen Straße und Schiene ist in Niederösterreich besonders groß: Während die Öffi-Hauptrouten gut ausgebaut sind, liegt das größte Problem traditionell im Umsteigen.
Niederösterreich ist als Flächenland ein Land der Superlative - und auch der Widersprüche. So bedingt das längste Straßennetz im Bundesländervergleich zwar auch die höchste Autodichte, die meisten Gleiskilometer stoßen hier aber auf eine eher unterdurchschnittliche Bereitschaft zum Öffifahren. Nur in Kärnten und dem Burgenland ist der Anteil an Bus- und Bahnfahrern unter den Verkehrteilsnehmern geringer. Im Gegensatz zu Wien, wo 93 Prozent der Bevölkerung zumindest gelegentlich mit Öffis unterwegs sind, ist es in Niederösterreich kaum mehr als die Hälfte. Der Grund liegt in der komplett diametralen Ausgangslage.
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