Die traurigsten Weihnachten ihres Lebens müssen drei Geschwister im Burgenland ertragen. Sie hatten ihren Vater verloren und jetzt auch noch die Mutter.
Das Schicksal schlägt oft erbarmungslos zu. Diese bittere Erfahrung muss eine Familie aus Rust machen. Erst vor zwei Jahren hatte der Vater von Alexander (17) und seinen beiden älteren Schwestern, ein Koch und Kellner aus Wien, den Kampf gegen den Krebs verloren. Drei Tage vor dem Heiligen Abend ist nun ebenso die Mutter (52) – die gebürtige Tirolerin war bis zuletzt Rezeptionistin im Seelokal Katamaran – an der heimtückischen Krankheit gestorben. Ein schwerer Schlag für die Kinder!
Finanzielle Sorgen
Auf den trauernden Vollwaisen lasten nicht nur seelische Leiden, sondern auch enorme finanzielle Sorgen. Denn mit dem Tod der Mutter wurde das Konto der Familie gesperrt. Die Nachkommen, die nun alleine dastehen, haben keinen Zugriff auf das Geld. Die Geschwister wissen weder, wie sie die Begräbniskosten begleichen sollen, noch, wie sie die nächste Strom- und Gasrechnung zahlen können.
Prompt in die Tasche gegriffen hat der Ruster Bürgermeister, Gerold Stagl. Alexander erhielt 500 Euro, damit er einkaufen gehen kann. Auf Initiative der Präsidentin Verena Dunst gibt es von der Volkshilfe 3000 Euro als sofortige Unterstützung und ein Spendenkonto: „Bis alles in Gang kommt, übernehmen wir die Bezahlung der Rechnungen.“ Laut Stagl hilft die Stadtgemeinde den Vollwaisen etwa auch beim Begräbnis.
Spendenkonto der Volkshilfe:
Kennwort „Alexander“, AT04 5100 0910 1310 0610
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