Die Polizei zog am Wochenende reihenweise Raser und Alkolenker aus Verkehr. Ein Probeführerschein-Besitzer raste mit 111 km/h durch Stadt.
Die Ankündigung des Planquadrats für das Pfingstwochenende dürften manche Verkehrsteilnehmer nicht zu ernst genommen haben: Insgesamt 31 Führerscheine nahm die Polizei bei den Kontrollen ab – betroffen waren vor allem Alkolenker und Raser. Insgesamt 23 Fahrer hatten sich mit Alkohol im Blut hinters Steuer gesetzt, zwölf davon hatten mehr als 0,8 Promille. Weitere zwölf Lenker standen unter dem Einfluss von Drogen.
Mit über 100 km/h durch die Stadt
Aber auch sieben Raser mussten ihre Führscheine abgeben. Einer davon war ein 21-jähriger Probeführerschein-Besitzer, den die Beamten in Eisenstadt stoppten, weil er mit seinem Motorrad zuvor mit 111 km/h durch die Stadt gerast war.
Im Bezirk Neusiedl am See fuhr ein slowakischer Pkw-Lenker mit 124 km/h durch eine 70er-Zone. Bei der Anhaltung nahmen ihm die Beamten gleich seinen Führerschein ab. Ähnlich auf der B57 im Bezirk Jennersdorf: 158 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer tappte ein Autofahrer in die Radarfalle. Führerschein weg!
Motorradlenker wurde Schein abgenommen
Regelrecht darauf angelegt, kontrolliert zu werden, hatte es ein 32-jähriger Motorradlenker in Mattersburg. Er machte vor der Polizeistreife einen „Wheelie“ auf dem Hinterrad. Wenig überraschend nahmen ihn die Beamten daraufhin etwas genauer unter die Lupe. Wie sich herausstellte, stand der 32-Jährige nicht nur unter Drogeneinfluss, auch sein Motorrad hatte einige nicht erlaubte Umbauten. Beim Hinterreifen schaute zudem schon das Gewebe raus. Führerschein und Kennzeichen weg!
In Summe bescherte das Pfingstwochenende mehr als 5000 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, zehn Kennzeichen wurden abgenommen und 22 Menschen bei Unfällen verletzt.
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