Weil die Erde in Krisen versinkt, katapultiert sich ein seltsames Paar in den Weltraum. Das wird im Stück „Schwerelos“ erzählt, das in der Tribüne Linz für leichte Unterhaltung sorgt.
„Ab ins All“, denkt sich Frau Professor Bartuschek und katapultiert sich mit einem geklauten Raumschiff aus der Erdatmosphäre, um dem Klimawandel zu entkommen – und um endlich alleine zu sein.
Überraschung im Schrank
Kaum öffnet sie den Schrank, ist sie es nicht mehr, denn sie hat Facility Manager Erol als blinden Passagier an Bord. Klar, dass Liebesgeplänkel entfacht. Die Weltraumkomödie des deutschen Autors Marcus Imbsweiler schickt das Pärchen durch einen Parcours aus einmal mehr, einmal weniger witzigen, absehbaren Dialogen.
Flottes Spiel
Weil Kristin Henkel und Alexander Lughofer aber spielfreudig Mann und Frau unter dem Sternenhimmel abgeben, schwebt die Komödie, die Ethem Saygieder inszenierte, doch flott und kurzweilig dahin.
Irritation hallt nach
Aber man überlegt öfters, ob „Schwerelos“ ein Stück für Erwachsene oder für ein jüngeres Publikum ist, weil doch viel Whisky getrunken wird, dann geht es wieder um (erste) Erfahrungen zwischen Mann und Frau, um Rollenbilder, Vorurteile. Der Schluss - Frau Professor findet ihr Glück in der Mutterliebe - ist etwas seltsam.
Ein unterhaltsames Stück der Tribüne Linz, das man leider schwer einordnen kann.
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