Nach Hitzewelle
Stürme und Gewitter tobten in Norditalien
Auch am Mittwoch haben starke Unwetter Norditalien heimgesucht. Besonders betroffen waren die Lombardei, das Piemont, das Trentino-Südtirol und Venetien.
In Mailand und Turin wurden zahlreiche Bäume durch den starken Wind umgerissen. In der lombardischen Metropole kam es in der Gegend des San Siro-Stadions zu Verkehrsbehinderungen, nachdem Äste auf Straßenbahngleise gefallen waren. Die Feuerwehr verzeichnete Hunderte Notrufe und zahlreiche Einsätze wegen umgestürzter Bäume, beschädigter Infrastruktur und überfluteter Keller. Parks wurden vorsorglich geschlossen. Zudem wurden Schutzmaßnahmen gegen mögliche Überschwemmungen aktiviert.
Lokaler Tornado sorgte für erhebliche Zerstörungen
Auch in der Region Venetien kam es zu schweren Schäden. In Asiago verursachte eine Windhose erhebliche Zerstörungen: Ein Bauernhaus wurde teilweise abgedeckt, Metallteile wurden durch die Luft geschleudert. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren über Stunden im Einsatz, um die Lage zu sichern und Trümmer zu beseitigen.
Deutlicher Temperatursturz
In Trentino Südtirol sorgten starke Regenfälle und Gewitter für überflutete Straßen und umgestürzte Bäume. Die Behörden meldeten zahlreiche kleinere Einsätze der Feuerwehr, vor allem im Raum Bozen, Brixen und Meran. In höheren Lagen kam es zudem zu einem deutlichen Temperatursturz.

Auch in anderen Teilen Norditaliens gelten Unwetterwarnungen. In mehreren Regionen wurde die Warnstufe Orange oder Gelb ausgerufen. Die Behörden warnen vor weiteren kräftigen Gewittern mit Hagel, Sturmböen und lokal sehr starken Regenfällen. Über Verletzte liegen bisher keine Informationen vor.









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