Shakespeare trifft Wahnsinn: „Something Rotten!“ rockte in der Vorjahressaison das Linzer Musiktheater. Jetzt ist die Broadway-Spaßbombe in der Sparte Musical für den 14. Musiktheaterpreis nominiert. Und am Wochenende hatte eine Neuinszenierung mit viel Linzer Kolorit bei den Bad Hersfelder Festspielen in Deutschland Premiere.
Wenn der Österreichische Musiktheaterpreis am 8. September zum 14. Mal in der Wiener Votivkirche verliehen wird, gehen vor allem drei Häuser mit je acht Nominierungen als Favoriten ins Rennen: die Staatsoper, die Volksoper sowie die Salzburger Festspiele. Insgesamt gibt es Nennungen in 15 Kategorien aus dem weiten Feld von Oper, Operette und Musical.
Das Linzer Landestheater tritt in der Kategorie „Beste Ur- und Erstaufführung“ mit dem Opernabend „Das Licht vom anderen Haus / Die Reise“ an. Eine ganz große Chance gibt es in der Sektion Musical – hier hofft Linz, mit „Something Rotten!“ sogar das Rennen zu machen.
Bad Hersfeld mit „Linzer Handschrift“
Der Linzer Musicalchef Matthias Davids hat das wohl lustigste Musical der Welt nun auch bei den renommierten Bad Hersfelder Festspielen in Deutschland inszeniert. Die gesamte Produktion ist stark „linzerisch“ geprägt: Die Choreografie stammt von Kim Duddy, Adam Nee entwarf die Kostüme, und auch im Ensemble wirken einige Künstlerinnen und Künstler mit, die bereits bei der Linzer Produktion dabei waren.
Auch hier kommt das lustige Chaos-Musical wunderbar an. Die Presse im Nachbarland, wie etwa die Osthessen News, meint dazu: „Es gibt Premieren, die das Publikum von der ersten Minute an mitreißen und den gesamten Abend in ein einziges großes Fest verwandeln. Genau das gelingt ‘Something Rotten!‘“
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