Der Berliner Klaus Voormann gilt als fünfter Beatle und hat das legendäre Cover zu deren 1966er-Album „Revolver“ kreiert. Anlässlich der Wiederauflage des Kultwerks spricht der 84-Jährige mit der „Krone“ über seine Erfahrungen mit den Beatles, warum sie der Welt und allen anderen stets voraus waren und warum man nicht alles monetär aufwiegen kann.
1966 war das Jahr der größten Zäsur für die Beatles. Mit dem Album „Revolver“ wurde aus einer niedlichen Pop-Band eine Ansammlung von ernsthaften Künstlern, die mit modernster Studiotechnik experimentierte und erstmals merkbar psychedelische Einflüsse in den Sound verwob. An der in diesen Tagen erscheinenden Neuauflage hat Gilles Martin, Sohn des legendären Produzenten George Martin, Hand angelegt und das bislang recht dumpfe Material endlich einer Stereo-Kur unterzogen. Für das legendäre Cover-Artwork war der gebürtige Berliner Klaus Voormann, besser bekannt als „fünfter Beatle“, verantwortlich. Es ist mindestens genauso ikonisch wie die Musik selbst. Wir erreichten den 84-Jährigen per Telefon in seiner bayrischen Heimat, um noch einmal auf sein wohl legendärstes Meisterwerk zurückzublicken.
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