Rekord gebrochen
Unter Verdacht steht in diesem Fall nicht nur ein Zahnarzt, der jahrelang Patienten unnötig behandelt haben soll, um für schmerzhafte Leistungen abkassieren zu können - auch die Justiz gerät in Erklärungsnotstand. Denn der Mediziner ist aufgrund familiärer Verhältnisse eng mit ihr verbandelt - und seine 51 mutmaßlichen Opfer warten seit fünf Jahren auf Gerechtigkeit. Nun soll es sie endlich geben.
Dieser Fall ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Justiz doch reformbedürftig ist: Bereits im Mai 2017 (!) wurden erstmals Dutzende Patientenbeschwerden gegen einen einstigen Klagenfurter Promi-Zahnarzt bekannt. Über 100 Vorwürfe wurden bei der Kärntner Patientenanwaltschaft gesammelt.
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