Der 36 Jahre alte Andreas Vojta gewann in Klosterneuburg in 30:17,50 die Staatsmeisterschaft über 10.000 m und sicherte sich damit seinen 52. nationalen Einzel-Titel. Das emotionale Gegenstück lieferte Nicole Bauer, die bei den Frauen in 35:42,62 erfolgreich war und sich mit gerade 21 Jahren ihre erste Staatsmeisterschaft in der Leichtathletik holte. Es war aber nicht ihr erster Titel in Österreich…
Denn zuvor hatte das große Talent schon jeweils einmal im Triathlon und im Aquathlon Staatsmeisterschaften gewonnen! Nicole strahlte: „Natürlich freue ich mich sehr. Es hat sich ein sehr cooles Rennen entwickelt, von Anfang an waren wir in einer Vierergruppe an der Spitze unterwegs. Wir haben uns harmonisch abgewechselt und waren auf eine Zeit Richtung 35 Minuten unterwegs. 1500 m vor dem Ziel bin ich nach vorne gegangen und habe mich relativ schnell absetzen können.“
Bestzeit zertrümmert
So lief sie in 35:42,42 zu ihrer ersten Leichtathletik-Goldenen vor Stefani Kurath (35:55,14) und Sandrina Illes (35:59,14). Katharina Kiesenhofer, die Schwester von Rad-Olympiasiegerin Anna Kiesenhofer, wurde in 36:24,39 Vierte. Niccole Bauer zertrümmerte als Siegerin total ihre persönliche Bestzeit von 41:52,16 aus dem Jahre 2023…
Die Niederösterreicherin knüpfte an ihre große Form der vergangenen Wochen an. Erst vor zwölf Tagen hatte sie im Rahmen des VCM als Zweite im Halbmarathon mit 1:15:37 einen großartigen ÖLV-U23-Rekord aufgestellt. Schon aber hat sie natürlich auch neue große Ziele. Beim Österreichischen Frauenlauf startet sie über 5 km, dann ist sie bei der Track Night in Wien bei den Staatsmeisterschaften über 5000 m dabei. Richtung Herbst will sie sich aber eher auf die Straßenläufe konzentrieren.
30.000 m am 1. Mai…
Andreas Vojta, der beim Vienna City Marathon als Neunter bester Österreicher gewesen war, lief über die 10.000 m überlegen zu seinem 52. Einzel-Titel. In 30:17,50 setzte er sich überlegen vor Sebastian Falkensteiner (31:55,14) und Fabian Eichhorn (33:06,94) durch. Über 10.000 m war es nach 2012 (!), 2018 und 2021 sein vierter Titel. „Es hat heute gut gepasst. Klosterneuburg ist gleich bei mir ums Eck. Die Chancen auf den Titel waren ja für mich realistisch.“
Und da er bereits am übernächsten Sonntag wieder beim Wings for Life World Run teilnimmt, nahm er die Staatsmeisterschaften als eine ungewöhnliche Kombination. Vor und nach dem Rennen trainierte er jeweils eine Distanz von 10.000 m in circa 36:00 Minuten. Das waren am 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, insgesamt 30.000 m. Für ihn ein idealer Test für das kommende Ultrarennen, das er im Vorjahr in Österreich als Sieger und weltweit sogar als Zweiter bestritten hat. Sein Ziel für den Wings of Life World Run: wieder mehr als 60 km im Laufschritt zu schaffen…
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