Strahlende Aussichten für die Herbstferien: Der Oktober bleibt außergewöhnlich mild - mit einem Schwall subtropischer Luft. Manche müssen sich dennoch schon jetzt für den Winter rüsten.
„Wir dürfen uns über ausgezeichnetes Bergwetter freuen, denn auf vielen Wanderwegen liegt noch kein Schnee“, sagt Alpenvereinslegende Fritz Macher von der Sektion „Austria“ angesichts der aktuellen Ubimet-Prognosen: Die Meteorologen des privaten Wetterdienstes haben in der Tat sonnig-milde Fernsichten für die zu erklimmenden lichten Höhen. Demnach liegen die Temperaturen um teils zehn Grad höher als im langjährigen Mittel.
Das verdanken wir - so Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer - der „festgefahrenen Großwetterlage mit Hochdruckeinfluss über dem Mittelmeerraum und dem Herzen des Kontinents“. Das von ihm registrierte Phänomen: In den Bergen war es im Oktober milder als im September.
Und es dürfte noch wärmer werden: Denn jetzt kommt mit Hoch „Zacharias“ noch mehr Sommerwärme zum Zug. Am Nationalfeiertag schickte es uns sogar einen Schwall subtropischer Luft. Auch Temperaturen von 25 Grad sind möglich.
Der Wetterausblick für die nächsten Tage:

Kleiner, aber durchaus verschmerzbarer Wermutstropfen: In den Niederungen (vor allem im Nordosten) nimmt durch das blockierte Hoch die Nebelneigung zu.
Caritas rüstet sich dennoch für den Winter
Weil aber Kälte und Frost das Land auch heuer wie das Amen im Gebet fest im Griff haben werden, rüstet sich die Caritas dennoch für den nahenden Winter. Angeboten wird unter anderem mehr Beratung am speziellen „Kältetelefon“. Damit angesichts der aktuell explodierenden Not niemand in bitterkalter Nacht auf der Straße schlafen muss, werden noch freiwillige Helfer für diesen Beratungsdienst gesucht.
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