Unter einem guten Stern steht die Wiederwahl-Kampagne von Bundespräsident Alexander Van der Bellen: Zu seinen prominenten Unterstützern aus Politik und Kultur gesellt sich nun auch die bekannte Astrologin Gerda Rogers.
„Er hat bewiesen, dass er unser Land sehr gut durch Krisen führen kann - und das mit einer bemerkenswerten Ruhe, Stärke und Stabilität“, erklärte Rogers am Donnerstag. Das Wahlergebnis für den 9. Oktober hat die Astrologin zwar noch nicht vorhergesagt, auf ihrer Homepage gibt sie dem Sternzeichen Steinbock - Amtsinhaber Van der Bellen hat am 18. Jänner Geburtstag - beruflich für den Oktober jedenfalls mit: „Intensiver Austausch mit anderen ist nach wie vor das Gebot der Stunde, auch wenn Ihnen andere Meinungen nicht gefallen. Mit gutem Willen findet sich ein Konsens.“
Am Freitag begeht der 78-Jährige seinen offiziellen Wahlkampfauftakt im Wiener Museumsquartier. Neben grüner Prominenz haben sich auch Unterstützer aus anderen Parteien angekündigt, etwa Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und der Erste Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas (ÖVP).






Rekordzahl an Kandidaten
Nach Abwarten der Nachfrist steht seit Mittwoch nun fest, welche Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl zugelassen sind - sie haben allesamt die benötigten 6000 Unterstützungserklärungen abgeben können: Zur Wahl stehen neben Van der Bellen MFG-Chef Michael Brunner, Ex-BZÖ-Politiker Gerald Grosz, FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz, der Waldviertler Schuhfabrikant Heinrich Staudinger, Ex-„Krone“-Kolumnist und Anwalt Tassilo Wallentin und Bierpartei-Obmann Dominik Wlazny. So eine lange Liste hat es übrigens seit Einführung der Direktwahl im Jahr 1951 noch nie gegeben.








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