Arbeiterkammer-Zahlen

80 Prozent der Salzburger Seeufer in Privatbesitz

Salzburg
24.06.2026 16:11

Die Arbeiterkammer fordert aufgrund der Zahlen den freien Seezugang in der Landesverfassung und den Kauf von Flächen. AK-Präsident Peter Eder will aber nichts von Enteignungen wissen.

Weite Strecken der Ufer an den Salzburger Seen sind in Privatbesitz. Nur 20 Prozent der Seeufer gehören dem Bund, Land oder den Gemeinden. Das zeigt eine neue Untersuchung der Salzburger Arbeiterkammer (AK).

AK-Präsident Peter Eder fordert deshalb als erste Maßnahme, den freien Seezugang in die Landesverfassung zu schreiben. In Oberösterreich oder Kärnten ist das schon der Fall. „Es geht nicht darum da etwas zu enteignen. Aber so wäre der freie Seezugang ein Ziel, das die Landesregierung bei weiteren zukünftigen Maßnahmen beachten muss“, sagt Eder.

Gemeinden sollten beim Ankauf von Seegrundstücken unterstützt werden. Oft ließe sich mit kleineren Maßnahmen wie neuen Stegen der Zugang erleichtern, findet Eder.

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