Bei den Aufräumarbeiten im verwüsteten Gegendtal haben die vielen freiwilligen Helfer schon schöne Erfolge erzielen können.
Nach mehr als zehn Tagen sind bei den mühevollen Aufräumarbeiten im Gegendtal endlich erste größere Erfolge zu erkennen. „Es ist unglaublich anstrengend! Aber auf die Welle der Zerstörung folgte eine Welle der Hilfsbereitschaft“, sagt Klaus Glanznig, Bürgermeister von Treffen: „Aus allen Ecken von Kärnten kommen die Leute und helfen ihren Mitmenschen in der Not. Unsere Kollegen aus anderen Gemeinden haben Maschinen und Mitarbeiter ihrer Bauhöfe entsandt.“
Auf uns und die vielen Helfer warten noch große Herausforderungen.
Klaus Glanznig, Bürgermeister von Treffen
Seit Kurzem funktioniert die Kanalisation wieder, und die meisten Bewohner haben Trinkwasser in ihrer Leitung. „Nur im Bereich der Pöllinger Straße und der Vogelsangsiedlung müssen die Leute das Wasser leider noch abkochen“, erklärt Glanznig. „Aber auf uns und die vielen Helfer warten noch große Herausforderungen.“
„Ohne Spenden stehen viele Familien vor dem Nichts!"
Einige Straßenverbindungen seien immer noch unterbrochen. An der Infrastruktur sei noch viel zu reparieren. Und die Bewohner müssten nun daran gehen, alles wiederaufzubauen, was ihnen das folgenschwere Unwetter geraubt hat: „Auch da braucht es weiter die Hilfsbereitschaft der Kärntner. Ohne Spenden stehen viele Familien vor dem Nichts!“
Lage langsam wieder unter Kontrolle
Auch in Arriach hat man die Lage langsam wieder unter Kontrolle. „Unser Fokus liegt jetzt auf den Bachverbauungen, weil die nächsten Unwetter kommen bestimmt“, meint Bürgermeister Gerald Ebner. „Die Einsatzkräfte leisten Großartiges, aber für den Wiederaufbau sind wir weiter auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.“















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