25.06.2022 06:00 |

„Krone“-Kommentar

Alle wollen in die EU? Die Flops in Brüssel

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Etliche Oststaaten drängen sich wie die Fahrgäste in der Straßenbahn zu den Stoßzeiten Richtung EU: Die Ukraine hat uns durch ihren Präsidenten täglich im TV daran erinnert, dass es höchste Zeit wäre, dieses riesige Land in die EU aufzunehmen. Dafür hat man jetzt die Tür geöffnet und das nächste Armenhaus in Europa, nämlich Moldau, dazugepackt. Serbien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo müssen noch weiter vor der Tür bleiben.

Warum all diese Staaten in die EU wollen? Dort gibt es Geld und die Hoffnung auf Sicherheit. Realistisch ist all das aber nicht.

Denn die EU ist nicht gut genug für diese Hoffnungen. So würde ein Beitritt der Ukraine die EU völlig überfordern. Zu groß, zu teuer, zu viel Landwirtschaft, daher sind all die TV-Auftritte und Versprechungen Show und nicht Realität.

Wie wär’s, wenn sich die Beitrittskandidaten die Europa-Fähigkeit der EU anschauen würden? Denn bei näherer Betrachtung passt in der EU vieles nicht: So gibt es in der EU z. B. nicht einmal ein einheitliches System für die Staatsbahnen, jedes Land hat andere Regelungen

Nicht besser in der Luft: Seit vielen Jahren wird zu Recht kritisiert, dass der Luftraum fragmentiert ist und jeder Staat seine nationalen Vorschriften verordnet. Dadurch müssen die Flugzeuge ständig Umwege fliegen, ein Umweltdesaster und EU-Flop!

Vom Euro als Währung voller unterschiedlich entwickelter Länder ganz zu schweigen, erst recht von der hilflos agierenden Europäischen Zentralbank. Der Glanz der EU ist trügerisch...

Georg Wailand
Georg Wailand
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