Der Murenabgang hatte sich kurz nach 19 Uhr ereignet. Die Geröllmassen lösten sich genau in dem Moment, als der Zug die Lawinengalerie passierte. Die 25 Fahrgäste wurden vor Ort betreut und mit einem Bus nach Innsbruck gebracht.
Die Mittenwaldstrecke musste für die Dauer der Berge- und Aufräumarbeiten, die am Sonntag andauerten, gesperrt werden. Zwischen Innsbruck und Seefeld wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Erst am Montag kann der Betrieb auf der Strecke wieder aufgenommen werden. Zumindest auf einem Gleis könne der Frühverkehr am Montag wieder planmäßig abgewickelt werden, erklärte ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel am Sonntagabend.
Mit einem Spezialsauger mussten rund 200 Kubikmeter Geröll und Schlamm entfernt werden, so Zumtobel. Der ICE, der aus Berlin kam und Innsbruck als Endbahnhof hatte, konnte bereits am Vormittag wieder auf die Schienen gestellt werden. Nach Abschluss der Arbeiten werde er durch Techniker überprüft und danach nach Innsbruck geschleppt.
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