LG zieht sich aus dem Solargeschäft zurück. Als Grund nannte der südkoreanische Elektronikkonzern in einer Mitteilung am Mittwoch „zunehmende Unsicherheiten im weltweiten Solarmodulgeschäft“. Immerhin: Betroffene Kunden müssen sich vorerst nicht sorgen.
LG werde auch weiterhin hinter seiner Solarmarke stehen und den Support für Kunden bereits bestehender Solarmodule auch nach Schließung der Geschäftssparte „noch einige Zeit“ fortführen, so das Unternehmen. Die Produktion soll demnach noch bis zum Sommer weitergeführt werden, „um einen ausreichenden Bestand für den zukünftigen Kundendienst zu gewährleisten“.
Die Schließung der Solarmodul-Sparte soll bis zum 30. Juni abgeschlossen sein. Als Gründe für den Ausstieg führte LG eine Verschärfung des Preiswettbewerbs sowie steigende Rohstoffkosten an.
„Neue Ära der Nachhaltigkeit“
Künftig wollen sich die Koreaner im Bereich erneuerbarer Energien auf sich schnell entwickelnde Produkte und Lösungen wie Energiespeichersysteme und -managementlösungen sowie „andere, noch anzukündigende Innovationen“ konzentrieren, um eine „neue Ära der Nachhaltigkeit“ einzuläuten.
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