10.11.2006 17:18 |

Ran an den Speck!

So bekommst du dein Fett weg

"Schwimmreifen" um die Körpermitte? Zu viele Kilos? Mehr rund als g'sund? Dann wird es Zeit, das Fett wegzubekommen. Also ran an den Speck!
Beziehungsweise Finger weg vom Fett, schließlich wollen wir unser Fett wegbekommen. Wenn du jetzt noch geduldig bist und nicht erwartest, dass du in zwei Wochen fünf Kilo verlierst, hast du eigentlich schon gewonnen. Natürlich kannst du so viel abnehmen, wenn du es darauf anlegst - sinnvoll ist es aber nicht, weil du die Kilos schneller wieder auf den Rippen hast, als du glaubst.
 
Ernähre dich am besten fettarm und ausgewogen, dann bist du auf dem richtigen Weg. Für den Anfang hier ein paar Fettspartipps:
 
Gut beschichtet ist halb geölt
Das richtige Kochgeschirr: das A und O beim Fettsparen. Gute beschichtete Pfannen musst du, wenn überhaupt, nur dünn mit Öl auspinseln. Wichtig ist dabei 1. die richtige Pflege und 2. glatte, unzerkratzte Pfannenböden. Im Klartext: Nach dem Gebrauch sofort mit klarem Wasser und einer weichen Bürste - ohne Spülmittel! - säubern und keine scharfkantigen Pfannenwender benutzen. So kannst du dein Steak ganz ohne Fett knusprig braten. Und Gemüse? Das kannst du in guten Töpfen oder Pfannen auch ganz ohne Fett mit etwas Brühe dünsten. Nach dem Garen mit etwas (!)Crème fraîche oder - ganz ohne Cholesterin - einigen Tropfen kalt gepresstem Öl abschmecken.
 
Leicht angemacht
Kartoffelsalat in Majonäse, Blattsalat in Essig-Öl-Marinade? Verleihe deinen Salaten doch mal einen schlankeren Dress. Denk daran, dass Öl ebenfalls ein Fett ist. Für Kartoffelsalat lässt sich Majonäse sehr gut mit Magermilchjoghurt oder Kefir strecken. Eine hervorragende Basis für Salatdressing ist eine Zitronen-Kräuter-Marinade oder Joghurt. Öl immer sparsam verwenden! Ganz darauf verzichten musst du dabei keineswegs. Nicht zuletzt deshalb, weil die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K nur in Gegenwart von Fett aufgenommen werden können. Also, stöbere ruhig ein wenig in Rezeptbüchern oder in unserer Rezeptdatenbank, dann brauchst du auf industriell gefertigte Dressings gar nicht mehr zurückzugreifen.
 
Butter aufs Brot - ja oder nein?
Prinzipiell ja, es kommt aber natürlich auf die Menge an. Hier sind zwei Tipps, wie du am Frühstückstisch nicht auf den Buttergeschmack verzichten musst:
- Die Sache mit dem Toast:
Klar, auf dem frisch getoastetem Brot schmilzt die Butter besonders schön - nur leider viel zu schnell und so nehmen viele oft mehr Butter für eine Scheibe, als nötig wäre. Warte einfach mit dem Buttern, so sparst du auf lange Zeit eine Menge überflüssiges Fett.
- Steinhart oder streichzart:
Denk daran, rechtzeitig vor der Jause die Butter herauszustellen oder - noch besser - in der Speisekammer bei kühlerer Raumtemperatur aufzubewahren. So bleibt sie streichfähig, und du sparst Fett.
 
Bedenke: Der Belag in Form von Gouda, Aufschnitt & Co. sind an sich schon fett. Deshalb kannst du ruhig auch mal Alternativen zur Butter ausprobieren, z.B. Senf, Kren oder Tomatenketschup.
 
Ganz natürlich
Wer's gerne paniert mag, muss mit mehr Kalorien rechnen. Die Panier am Schnitzel saugt das Fett mächtig auf. Also das Fleisch lieber natur braten. Übrigens: "Naturellement fettarm" - das gilt auch für Thunfisch in Dosen, wenn er in Wasser statt in Öl eingelegt ist.
 
Mehr Fettspartipps - siehe Linkbox!
 
Quelle: AOK
Freitag, 14. Mai 2021
Wetter Symbol