21.10.2021 19:19 |

Job gekündigt

Pfleger wurde in Mittagspausen Bitcoin-Millionär

Nachdem er vor vier Jahren in seiner Mittagspause damit angefangen hat, mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin zu handeln, ist ein 31-jähriger US-Amerikaner heute Millionär. Seinen Job als Kinderkrankenpfleger hat er gekündigt, als die Krypto-Erträge seinen üblichen Tagesverdienst zu übersteigen begannen.

Josh Dorgan aus Nebraska hatte 2017 angesichts des aufkeimenden Krypto-Hypes damit begonnen, jeden Tag ein paar Minuten seiner Mittagspause zu opfern, um mit Bitcoin und anderen digitalen Währungen zu handeln, erzählt er dem Wirtschaftsnachrichtenportal „Business Insider“. Vier Jahre später ist er Millionär und hat seinen Job als Pfleger und Stationsleiter gekündigt.

Bei Kurs von 2000 US-Dollar eingestiegen
Dorgan war früh dran: Als er ins Geschäft mit dem Bitcoin-Handel einstieg, war eine Einheit der Digitalwährung 2000 US-Dollar wert. Vier Jahre später steht der Bitcoin nach dem Start des ersten Bitcoin-ETF in den USA - krone.at berichtete - auf einem neuen Rekordhoch von 66.000 US-Dollar. Die Anleger wittern nach den letzten Kurseinbrüchen Morgenluft, das Geschäft boomt.

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Es war schwer für mich, im Büro ein paar Hundert Dollar am Tag zu verdienen und gleichzeitig in der Mittagspause in fünf Minuten noch einmal mein Tagesgehalt zu erwirtschaften.

Josh Dorgan (31)

Trotz hohem Risiko durch die großen Kursschwankungen bereut Dorgan seine Kündigung nicht. „Es war schwer für mich, im Büro ein paar Hundert Dollar am Tag zu verdienen und gleichzeitig in der Mittagspause in fünf Minuten noch einmal mein Tagesgehalt zu erwirtschaften.“

Als dann im vergangenen Jahr auch noch die Zusatzbelastung Covid-19 hinzukam, kündigte er. Er vermisse zwar die kleinen Patienten, habe aber nun ein siebenstelliges Einkommen und viel Zeit für die Familie. Die Krypto-Profite hat Dorgan bereits breit gestreut: Neben Bitcoin, Litecoin und Ethereum investiere er heute auch in traditionelle Branchen.

Beim Krypto-Trading kann man auch sehr viel verlieren
Die Erfolgsstory des US-Amerikaners zeigt, dass Kryptowährungen mit etwas Glück auch Kleinanleger sehr reich machen können. Sie sollte aber nicht als üblich betrachtet werden: Die höchst volatilen Kryptowährungen können mit ihren Kursschwankungen auch binnen weniger Stunden oder Tage große Summen vernichten. Erst im Mai stürzte der Bitcoin nach einem April-Rekordkurs jenseits der 60.000 Dollar um die Hälfte ab.

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