Die Veröffentlichung der Daten kommt, aber erst nächste Woche wird es so weit sein. Derzeit gäbe es nur eine Momentaufnahme, die nur orientierend beurteilt werden könne.
Wo sind die Zahlen? Diese Frage stellten sich nicht nur Bürger, sondern auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace nach der Präsentation der ersten Ergebnisse der Asbest-Luftmessungen vorige Woche. Das Land hatte versprochen, die Messwerte auf der Homepage zu veröffentlichen.
„Recht auf Klarheit“
Die Umweltschützer pochen nun darauf, dass dieses Versprechen eingehalten wird. „Die Geheimniskrämerei muss endlich aufhören. Die betroffenen Menschen haben ein Recht auf Klarheit“, sagt Greenpeace-Umweltchemiker Herwig Schuster. Um die Herausgabe der Daten zu erreichen, haben die Naturschützer eine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz gestellt.
Derzeit Momentaufnahme
Bei der Taskforce beruhigt man unterdessen. Die Daten würden selbstverständlich veröffentlicht werden, sobald die erste Messreihe abgeschlossen sei. „Einzelne abgesicherte Ergebnisse könnten bereits nächste Woche vorliegen“, wird mitgeteilt. Angesichts der aktuellen Witterungsverhältnisse handle es sich aber nur um eine Momentaufnahme, die nur orientierend beurteilt werden könne.
„Um die Ergebnisse insgesamt medizinisch zu bewerten, sind mehrere Messdurchgänge über einen längeren Zeitraum notwendig“, wird betont. Die Beprobungen in den drei gesperrten Steinbrüchen im Bezirk Oberwart sollen voraussichtlich bis Ende der Woche abgeschlossen sein.
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