Es hat nicht sollen sein: Für Lisa Schulte ist eine Medaille im olympischen Rodel-Einsitzer der Frauen außer Reichweite geblieben!
Die im Gesamtweltcup führende Tirolerin konnte am Dienstag nicht zur Aufholjagd ansetzen, nach vier Durchgängen auf der neuen Olympia-Bahn „Eugenio Monti“ von Cortina stand ein siebenter Platz zu Buche. Gold ging an die deutsche Weltmeisterin Julia Taubitz. Die Lettin Elina Bota mit Silber und die US-Amerikanerin Ashley Farquharson mit Bronze komplettierten das Podium.
Zwar patzte die nach dem ersten Tag zweitplatzierte Deutsche Merle Fräbel gehörig und brachte sich um ihre Medaillenchance, Schulte ging dennoch weiter als Siebente in die Entscheidung. Taubitz fuhr am Ende einen überlegenen Sieg mit über neun Zehntelsekunden Vorsprung auf Bota ein. Schulte lag nach vier Läufen 1,437 Sekunden hinter der Olympia-Siegerin, auf das Podest fehlte ihr fast eine halbe Sekunde.
Voller Angriff brachte nicht gewünschtes Ergebnis
„Ich habe nicht hundertprozentig eine Erklärung, es hat einfach nicht sein sollen. Der Speed war nicht so da“, sagte die schwer enttäuschte Schulte. „Die Bahn ist nicht zu unterschätzen, es sind viele, viele Fehler passiert und viele überraschende Momente“, sprach sie den Rennausgang an. „Wir hatten die Taktik, noch einmal voll anzugreifen und zu performen, das hat nicht funktioniert.“
Sie werde nun versuchen, die olympische Atmosphäre gemeinsam mit ihrer Familie etwas zu genießen. „Wenn ich die Teamstaffel fahren darf, dann haben wir schon einen Plan, was wir vielleicht ändern werden. Dann stehen die Chancen wieder ganz neu“, sagte Schulte.
Hannah Prock schloss ebenfalls nicht an ihre Saison-Bestleistungen an, sie beendete den Bewerb als Zehnte (+2,138 Sek.) unmittelbar vor Olympia-Debütantin Dorothea Schwarz (11./+2,138). „Ich bin konstanter runtergefahren heute, mit weniger Fehlern, aber es war der Speed nicht so da. Das ist jetzt ein bisschen rätselhaft, die Enttäuschung ist schon groß,“ sagte Prock. „Glücklich“, dabei gewesen zu sein, war Schwarz. Eine Erklärung, warum es für alle nicht so gut gelaufen sei, habe sie nicht.
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