Während die Athleten um Gold, Silber und Bronze kämpfen, hat Amor bei den Olympischen Spielen oft ganz andere Ziele im Visier. Haben Sie sich jemals gefragt, warum ausgerechnet unter den fünf Ringen so viele königliche Romanzen beginnen?
Wenn wir an die Olympischen Spiele denken, haben wir meist Schweiß, Disziplin und Tränen der Freude vor Augen. Doch abseits der Rodelbahnen und Schwimmbecken knistert es gewaltig. Es scheint fast so, als wäre das Olympische Dorf der exklusivste Dating-Hotspot für den europäischen Adel.
Aber woran liegt das? Ist es das Adrenalin? Die lockere Atmosphäre in den VIP-Lounges? Oder einfach das Schicksal, das im Schein der olympischen Fackel besonders hell leuchtet? Hier sind die schönsten Lovestorys, die ohne Olympia nie geschrieben worden wären.
Der Klassiker: Silvia und Carl Gustaf (München 1972)
Es war der Moment, der Schweden für immer veränderte. 1972 arbeitete die gebürtige Heidelbergerin Silvia Sommerlath als Hostess bei den Spielen in München. Dort fiel sie dem damaligen Kronprinzen Carl Gustaf sofort ins Auge. Er gab später zu, dass es „Klick“ gemacht hat, als er sie durch sein Fernglas beobachtete. Ein „Aha-Erlebnis“ der royalen Art! Heute, über 50 Jahre später, ist das schwedische Königspaar der lebende Beweis dafür, dass Olympia-Flirts für die Ewigkeit halten. Diesen Sommer feiert das Paar seine Goldene Hochzeit!
Das Pub-Märchen: Mary und Frederik (Sydney 2000)
Diese Geschichte klingt wie das Drehbuch einer Rom-Com: Die australische Werberin Mary Donaldson ahnte nichts Böses, als sie während der Spiele in Sydney das „Slip Inn“ betrat. Dort traf sie auf einen sympathischen jungen Mann namens „Fred“. Dass dieser Fred in Wahrheit der Kronprinz von Dänemark war, erfuhr sie erst später. Was als lockerer Abend begann, endete auf dem dänischen Thron. Olympia brachte eine Australierin dazu, ihre Heimat für die Liebe und eine Krone zu verlassen.
Im Zeichen des Wassers: Charlène und Albert (Sydney 2000 / Turin 2006)
Auch bei den Monegassen war Olympia der Liebes-Katalysator. Die südafrikanische Schwimmerin Charlène Wittstock und Fürst Albert II. begegneten sich erstmals 2000 in Sydney. Albert, selbst mehrfacher Olympia-Teilnehmer im Bobfahren, war sofort fasziniert von der sportlichen Schönheit. Es dauerte zwar noch bis zu den Winterspielen 2006 in Turin, bis sie ihren ersten offiziellen Auftritt als Paar hatten, doch der Grundstein wurde im olympischen Becken gelegt.
Gemeinsame Leidenschaft: Prinzessin Anne & Mark Phillips (München 1972)
Manchmal ist es der Sport selbst, der verbindet. Prinzessin Anne und ihr erster Ehemann, Mark Phillips, lernten sich im reiterlichen Umfeld der Münchner Spiele kennen. Beide teilten die Liebe zu Pferden und den extremen Ehrgeiz – Mark gewann dort sogar Gold. Auch wenn die Ehe nicht hielt, bleibt die Geschichte ein Beispiel dafür, wie der olympische Geist Herzen zusammenführt.
Woran liegt das „Olympia-Fieber“?
Warum also verliebten sich so viele Royals am in der wohl romantischsten Sportarena der Welt? Wir vermuten: Bei Olympia fallen die starren Protokolle. Royals treffen auf Menschen außerhalb ihres üblichen Kreises. Die Emotionen sind am Limit, die Stimmung ist elektrisierend – ein perfekter Nährboden für große Gefühle. Wenn die ganze Welt zuschaut, wie Träume wahr werden, scheint auch der Traum vom Prinzen (oder der Prinzessin) zum Greifen nah.
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