Kennen Sie das auch? Sie nehmen das neue Handy aus der Verpackung, freuen sich auf fabrikneue Technik mit jungfräulichem Betriebssystem. Um dann erbost festzustellen, dass irgendwo auf dem Weg von der Fabrik zum Kunden zig Apps vorinstalliert wurden, die Sie gar nicht wollten – und teils auch nicht loswerden können. Sie sind nicht allein: Krone+ verrät, woher die Apps kommen, die keiner will – und wer Milliarden damit verdient.
So etwas hatten wir noch nie erlebt: Als wir kürzlich das neue „Volkshandy“ von Xiaomi testeten, war es nicht nur ab Werk voll mit ungewollten App-Dreingaben. Nach der Einrichtung startete es obendrein eine an Adware erinnernde „App Cloud“ mit „Drei“-Logo, die noch mehr ungewollte Apps nachlud – werbeverseuchte Spiele, Nutzlos-Apps und noch einen App-Installer. Die Dreingabe relativiert der Hersteller damit, dass sich ein für den ausländischen Markt bestimmtes Testgerät zu uns „verirrt“ habe. Doch der Vorfall macht neugierig: Wie sieht es bei österreichischen Providern mit solchen Dreingaben aus? Was haben Hersteller und Mobilfunker davon? Auf Geräten welcher Hersteller ist damit zu rechnen? Sind Spionage- und Sicherheitsrisiken zu befürchten? Krone+ hat nachgeforscht.
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