„Ich bin beschämt, entsetzt und könnte kotzen, dieses Wort in den Mund genommen zu haben!“ Billie Eilish entschuldigt sich auf Instagram für eine anti-asiatische Äußerung, die einen Shitstorm gegen sie ausgelöst hatte.
Ein User hatte letzte Woche einen Videozusammenschnitt auf TikTok gepostet, auf dem die junge Billie das Schimpfwort „Chink“ lipsynct. Das gilt im englischen Sprachraum als eine schwere rassistische Beleidigung gegen Menschen mit chinesischer Herkunft. In einem zweiten Clip scheint sich die 19-Jährige über einen asiatischen Akzent lustig zu machen
Eilish kannte das Wort als 13-Jährige nicht
In einem Statement auf Instagram entschuldigte sich die 19-Jährige jetzt, „bevor ich als etwas bezeichnet werde, was ich nicht bin“. Die „Bad Guy“-Sängerin bestätigt, dass der Video-Clip von ihr echt ist, sie darauf ab erst 13 oder 14 Jahre alt war: „Ich habe damals meinen Mund zum Songtext bewegt, aber nicht gewusst, dass das Wort ein herablassender Ausdruck gegen die Mitglieder der asiatischen Gemeinde sind. Es war das erste Mal, dass ich diesen Ausdruck in meinem Leben gehört habe.“
Doch das will Eilish selbst nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Weder meine Unwissenheit, noch mein Alter entschuldigen den Fakt, dass das Wort anderen Schmerzen zugefügt hat. Das tut mir unsagbar leid.“
„Fantasie-Sprache“
Den Vorwurf, dass sie in einem weiteren Clip sich mit verstellter Stimme über den asiatischen Akzent im Englischen lustig gemacht hat, dementiert sie allerdings energisch: „Ich spreche in dem Clip meine Fantasie-Sprache, die ich mir bereits als Kind ausgedacht habe. So habe ich mein ganzes Leben zu Haustieren, Freunden und Familie gesprochen. Es ist ein unsinniges Wortgemisch und ich habe damit nur herumgealbert. Es imitiert in keinster Weise irgendjemanden oder nur im Geringsten eine andere Sprache, Akzent oder Kultur. Wer mich mein Leben lang kennt, weiß das!“
„Bricht mir das Herz“
Eilish endet mit einer weiteren Entschuldigung: „Egal wie es interpretiert wird, dass meine Handlungen anderen Schmerzen zugefügt haben, bricht mir total das Herz. Ebenso, dass die ganze Sache jetzt anderen noch mehr Leid zufügt, weil das Wort herumgeht. Ich habe schon immer meine Plattform dafür genutzt, um für Güte, Toleranz, Gleichheit, Gerechtigkeit und Eingliederung zu kämpfen. Wir alle müssen weiterhin kommunizieren, zuhören und lernen. Ich habe eure Stimmen gehört und ich liebe euch!“
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