Abzocke in Italien?
Kein Wasser im Trevi-Brunnen, doch Rom will Geld
Seit Jänner müssen Besucher in der Ewigen Stadt zwei Euro Eintrittsgeld berappen, wenn sie den berühmten Fontana di Trevi besichtigen wollen. Doch just am Pfingstmontag bleibt der römische Brunnen trocken, zahlen soll man dennoch ...
Pfingstmontag in Rom, 32 Grad im Schatten und jede Menge Besucher. Touristen, aber auch Einheimische. Der barocke Trevi-Brunnen, entworfen von Nicola Salvi und zwischen 1732 und 1762 erbaut, zieht viele an. Die Schlange beim Eintritt ist lang, doch wer auf die Wasserspiele hofft, oder auch eine Münze werfen will, wird enttäuscht.
Brunnen bleibt trocken
Denn der Brunnen bleibt just am Feiertag trocken, wie ein „Krone“-Lokalaugenschein zeigt. Und es kommt noch besser: Zwischendurch wird polizeilich abgesperrt – warum, konnte oder wollte niemand beantworten.
Lange Schlangen beim Einlass
Die Einführung des Eintrittsgeldes hatte bereits zu Beginn für Wirbel gesorgt. Jährlich strömen rund drei Millionen Menschen zum Trevi-Brunnen, um Münzen über die Schulter ins Wasser zu werfen – ein Aberglaube, der Glück und eine Rückkehr nach Rom verspricht. Neben den langen Schlangen am Einlass gilt das Zugangssystem an den meisten Tagen von 9 bis 22 Uhr, montags und freitags beginnt der Einlass erst um 11.30 Uhr.
Der italienische Verbraucherschutzverband Codacons bezeichnete die Eintrittskarte als „beschämenden Aufschlag“, der lediglich dazu diene, Haushaltslöcher zu stopfen. Der Verband warnte vor einem Präzedenzfall und fragte, ob künftig auch andere ikonische Orte Roms wie die Spanische Treppe oder die Kaiserforen kostenpflichtig werden könnten.











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