Tag gegen Homophobie

Gewalt gegen LGBTI-Menschen nahm in Krise stark zu

Leben
17.05.2021 07:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Am Montag ist Internationaler Tag gegen Hass auf sexuelle Minderheiten. Doch die Lage von Schwulen, Lesben, Transgender-, inter- und bisexuellen Menschen hat sich Corona-bedingt verschlimmert. Dies umfasse etwa häusliche Gewalt, Hassrede im Netz und offline, sowie Verbrechen aus Hass, so EU-Außenbeauftragter Josep Borrell, der betont: „Jeder Mensch ist frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“

„Die Covid-19-Pandemie hat zu noch mehr Gewalt und Diskriminierung gegen LGBTI-Personen geführt“, so Borrell über die aktuelle Situation. Dies umfasse häusliche Gewalt, Hassrede im Netz und offline, sowie Verbrechen aus Hass.

Diskriminierungen in 69 Ländern
Jeder Mensch sei frei und gleich geboren, die EU bekräftige ihr starkes Engagement, die Menschenrechte auch für LGBTI-Menschen zu verteidigen und zu fördern. Man sei besorgt darüber, dass in 69 Ländern Liebesbeziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts kriminalisiert würden und in elf Ländern sogar die Todesstrafe drohe.

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