Jennings und Rutter zählen zu den besten Jeopardy-Spielern weltweit. Rutter konnte mit über 3,2 Millionen US-Dollar das bislang höchste Preisgeld einheimsen; Jennings gewann zwar "nur" 2,5 Millionen Dollar, hält dafür jedoch den Rekord mit 74 aufeinanderfolgenden Teilnahmen an der US-Quizshow.
Gegen den IBM-Supercomputer "Watson" waren dennoch beide chancenlos. Gleich zu Beginn erspielte sich das Computerhin einen Vorsprung, den die beiden Kandidaten nicht mehr einholen konnten. Am Ende gewann Watson den Probedurchgang mit 4.400 Dollar. Jennings belegte Platz zwei mit 3.400 Dollar und Rutter konnte sich laut einem Bericht des "Wall Street Journal" 1.200 Dollar erspielen.
Watsons Vorteil: Dank rund 2.900 Prozessoren, 15 Terabyte Arbeitsspeicher sowie einer umfangreichen Wörterbuch-Datenbank, errechnet das System binnen drei Sekunden die am wahrscheinlichsten richtige Antwort und löst dann ein Buzzer-Signal aus, um seine Lösung bekannt zu geben. Die Fragen des Moderators bekommt Watson im Gegensatz zu den beiden menschlichen Kandidaten nicht akustisch, sondern in Textform übermittelt.
Eine Million Dollar Preisgeld
Ob es Jennings und Rutter trotzdem noch gelingen kann, Watson zu schlagen, wird sich vom 14. bis 16. Februar zeigen, wenn der eigentliche Wettbewerb steigt. Der Gewinner erhält eine Million US-Dollar, der Zweitplatzierte 300.000 und der Drittplatzierte immerhin noch 200.000 Dollar. Rutter und Jennings haben bereits angekündigt, die Hälfte ihres Gewinns zu spenden. Sollte Watson den Sieg davontragen, geht der gesamte Gewinn wohltätigen Zwecken zu.
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