16.04.2021 21:01 |

Alle Bereiche synchron

Neue Hoffnung: Öffnen im Mai dank Impfung und Test

Im Hoffnungsmonat Mai soll geöffnet werden - in allen Bereichen und Bundesländern. Wie, das erarbeitet nächste Woche eine Kommission. Fest steht: Gekoppelt wird an Tests, Impfungen und Intensiv-Auslastung.

Kein österreichweiter Lockdown, kein „Weltuntergang“ - mit diesem Resümee kehrte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in die Rolle des Verkünders neuer Maßnahmen zurück. Zuletzt - als die Verschärfungen für den Osten verlautbart wurden - hatte er Ex-Gesundheitsminister Rudolf Anschober und den Landeshauptleuten die Bühne überlassen. Die frohe Botschaft der baldigen Öffnungen überbrachte er nun wieder selbst.

Ergebnis soll Ende nächster Woche vorliegen
Konkretes gab es wenig. Fest steht nur: Geöffnet wird ab Mitte Mai. Betroffen sollen alle Bereiche sein - von Kultur über Tourismus und Freizeit bis zum Sport. Wie, dazu tagt die Öffnungskommission; das Ergebnis soll Ende nächster Woche vorliegen.

Durchimpfung schreitet voran, Intensivauslastung stabil
Man werde auf jeden Fall „behutsam“ vorgehen und auf Masken, Tests und den „Grünen Pass“ setzen. Letztgenannter soll Freiheiten für Geimpfte, Genesene aber auch Getestete bringen, so Oswald Wagner, Vizerektor der MedUni Wien. Möglich sei die Öffnung auch, weil die Durchimpfung fortschreite und die Intensivauslastung stabil sei.

Wirtesprecher: „Wenn öffnen, dann drinnen und draußen“
Für jede Branche werde es eigene, „gangbare Wege“ und Sicherheitskonzepte geben. Für die Gastronomie ist vorab klar: „Wenn öffnen, dann drinnen und draußen“, sagt Sprecher Mario Pulker. Mit Gastgärten alleine sei ein kostendeckender Betrieb nicht möglich. Außerdem müssten Restaurants und Hotels gemeinsam aufsperren. Selbst dann ist ein Aufleben des Tourismus nicht garantiert: „Solange die Reisewarnungen aufrecht sind, haben wir ein Problem“, sagt Pulker.

Einreisebeschränkungen noch zumindest bis Ende Mai
Nicht das einzige: Zumindest bis Ende Mai gültig sind die Einreisebeschränkungen - mit Quarantäne und frühestem Freitesten nach fünf Tagen. „Bleibt das bestehen, ist das ein Totalverhindern des Tourismus in jeder Form“, sagt Gregor Kadanka, Sprecher der Reisebüros. Beliebte Destinationen wie Griechenland und Kroatien hätten schon angekündigt, die Quarantäne durch Tests zu ersetzen, Österreich müsse nachziehen: „Sonst kommt keiner zu uns.“

Teresa Spari
Teresa Spari
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