„Verstehe, warum, ...“

Formel 1: Jos Verstappen schießt gegen Ex-Teamchef

Formel 1
01.06.2026 19:17
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

In der Formel 1 sorgt die Familie Verstappen einmal mehr für Schlagzeilen! Diesmal legte sich Jos Verstappen mit Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner an und teilte in den sozialen Medien kräftig aus.

Steiner hatte im „Red Flags Podcast“ nach dem Grand Prix von Kanada erklärt: „Max Verstappen war etwas glücklicher, weil er auf dem Podium war. Wenn er gewonnen hätte, wäre er wohl richtig glücklich. Es wären die besten Regeln aller Zeiten.“

Steiner spielte damit auf Verstappens kritische Haltung gegenüber dem neuen Formel-1-Reglement für 2026 an. Auch wenn die Aussage mit einem Augenzwinkern gemeint war, ließ Jos Verstappen sie nicht unkommentiert.

Auf X schrieb der Niederländer: „Hallo Günther. Ich verstehe, warum du kein Formel-1-Teamchef mehr bist. So wie du redest.“

Steiner war von 2014 bis 2024 Teamchef bei Haas, ehe er seinen Posten an Ayao Komatsu abgeben musste. Seit Ende 2025 ist der Südtiroler in der MotoGP aktiv und hat dort gemeinsam mit einem Konsortium das Tech3-Team übernommen. Als Formel-1-Experte ist er dennoch weiterhin regelmäßig gefragt.

Zuspruch auch vom Nürburgring-Teamkollegen
Mit seiner Einschätzung zu Max Verstappen handelte sich Steiner allerdings nicht nur Kritik von Jos Verstappen ein. Auch Daniel Juncadella, der in diesem Jahr Teamkollege des Niederländers beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war, sprang dem Weltmeister zur Seite. „Der Kerl warnt schon seit 2023 alle vor den neuen Regeln. Aber der Chef des Konsortiums, das das Tech3-MotoGP-Team übernommen hat, weiß es besser“, schrieb Juncadella in den sozialen Medien.

Tatsächlich zählt Verstappen zu den schärfsten Kritikern des neuen Reglements. Bereits 2023 bezeichnete er die Regeln als „zu kompliziert“ und meinte, sie würden sich „merkwürdig“ anfühlen.

Weil der Niederländer auch heuer mehrfach öffentlich Kritik am 2026er-Regelwerk geäußert hatte, schlug Juan Pablo Montoya zuletzt sogar eine Rennsperre für Verstappen vor. Der Weltmeister reagierte darauf im Gespräch mit „De Telegraaf“ und konterte trocken, dass Montoya „viel Unsinn“ erzähle.

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