Körperliche harte Arbeit erhöht das Risiko, früher zu sterben, um 27 Prozent. Das ist das Ergebnis einer dänischen Beobachtungsstudie. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, dass bereits mäßiger Sport in der Freizeit gesund hält und sogar Menschenleben rettet.
Insgesamt wurden im Zuge der Studie 104.046 Männer und Frauen zwischen 20 und 100 Jahren untersucht. Bei moderatem Sport in der Freizeit sank das verfrühte Sterberisiko um 26 Prozent, bei hoher Intensität um 41 Prozent. Bei hoher körperlicher Belastung im Beruf stieg jedoch die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Akuterkrankungen bzw. Todesfällen um 15 Prozent.
Sehr hohe körperliche Anstrengung bei der Arbeit steigerte die Erkrankungshäufigkeit und Zahl der Todesfälle gar um 35 Prozent. „Viele Menschen mit körperlich anstrengenden Jobs glauben, dass sie mit ihrer Arbeit alleine Herz-Kreislauf-Fitness erwerben“, sagt ein Studienleiter. „Doch unsere Ergebnisse zeigen, dass das nicht der Fall ist!“
Kronen Zeitung
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