GPS-Konkurrenz

Navigationssystem Galileo macht Fortschritte

Elektronik
12.11.2010 14:46
Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo kommt voran. Am Freitag wurden in München Verträge mit dem Kontrollzentrum in Oberpfaffen unterzeichnet, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das bayerische Wirtschaftsministerium mitteilten. Das Kontrollzentrum soll für den sicheren Betrieb der ersten 18 Satelliten sorgen, die von August 2011 an nacheinander in die Umlaufbahn gebracht werden. Ab 2014 sollen erste Navigationsdienste zur Verfügung stehen.

Ursprünglich war der Start bereits 2008 geplant. Zugleich musste das Budget mehrfach nach oben korrigiert werden. Das Programm wird von der EU und den Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. 

Galileo soll als europäisches Gegenstück zum US-Dienst GPS durch eine moderne Uhrentechnologie eine noch präzisere Ortung ermöglichen. Insgesamt soll es in seiner Endstufe auf 30 Satelliten basieren, die in einer Höhe von etwa 23.000 Kilometern auf drei verschiedenen Umlaufbahnen die Erde umkreisen.

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