Der Lockdown ist für die meisten etwas Negatives. Doch bei Kindern, die an Migräne leiden, zeigte jetzt eine Untersuchung einer Klinik in Pavia (I), dass die Attacken in diesem Zeitraum milder verliefen oder deutlich seltener auftraten.
Diese Reduktion in der herausfordernden Corona-Pandemie mit ungewöhnlichen Stressmomenten und ungewohnten Ruhephasen bestätigte die Bedeutung eines effektiven Trainings zur Regulation von Belastungssituationen bei dieser Kopfschmerzform. Dazu zählen etwa Entspannungstechniken und ausreichend Bewegung.
Kindliche Migräne gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. In einer aktuellen Umfrage gaben Jugendliche an, dass sie sich mit ihren Schmerzen nicht ernst genommen fühlen. Nachdem die Beschwerden nicht sichtbar und nicht messbar sind werden sie oft als Kleinigkeit abgetan. Deshalb sollte der Nachwuchs bei häufigen Kopfschmerzen immer einen Arzt aufsuchen. Mit Lebensstiländerung kann man häufig erreichen, dass die Symptome seltener auftreten.
Karin Rohrer-Schausberger, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.