13.11.2020 12:21 |

„Herausforderung“

17 positive Corona-Fälle im Wiener Staatsballett

Insgesamt 17 Tänzer des Wiener Staatsballetts sind zuletzt positiv auf das Coronavirus getestet worden - jedoch nicht gleichzeitig, wie Ballettdirektor Martin Schläpfer betonte. Der Großteil der Betroffenen könne in der kommenden Woche wieder an Proben teilnehmen, hieß es.

Der erste Fall sei vor zwölf Tagen aufgetreten. „In Summe waren es 17 Tänzerinnen und Tänzer, die im Zuge unserer regelmäßigen Testungen ein positives Ergebnis hatten“, bestätigte Schläpfer gegenüber der APA. Alle Betroffenen hätten sich in Quarantäne begeben, wobei ein Großteil kommende Woche wieder an den Proben teilnehmen könne. Bei diesen werde täglich mittels Schnelltest getestet, hieß es. Schließlich hat man bereits mit den Bühnenproben für die auf 4. Dezember geschobene Premiere von „Mahler, Live“ begonnen, der ersten Arbeit von Neo-Direktor Schläpfer als Choreograf in Wien.

Durch Quarantänezeiten „wertvolle Probenzeit verloren“
Dass der avisierte Premierentermin angesichts der Einschränkungen durch die Infektionen nun wie geplant umgesetzt werden könne, könne man derzeit nicht garantieren, wurde der Abend doch auf die gesamte Compagnie respektive teils auf einzelne Tänzerinnen oder Tänzer zugeschnitten. „Somit ist die aktuelle Situation tatsächlich eine ganz unglaubliche Herausforderung. Durch die unterschiedlichen Quarantänezeiten ist uns wertvolle Probenzeit verloren gegangen. Wir tun jedoch alles Menschenmögliche, um die Premiere zu sichern“, gab sich Schläpfer kämpferisch.

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