Wie Wissenschaflter des Nationalen Forschungsrats der USA herausgefunden haben, sind computergestützte Sicherheitssysteme, die auf biometrische Daten wie Fingerabdrücke oder Augenscans bauen, leicht zu verwirren. Dies muss nicht einmal mit böswilligen Absichten geschehen, schon der natürliche Alterungsprozess oder kleinste Mengen Schmutz reichen aus, biometrische Daten für Sicherheitsprogramme unvergleichbar zu machen.
Die Systeme seien "von Natur aus fehlbar" heißt es in dem Bericht. Weitere Veränderungen, die biometrische Erkennungsprogramme außer Gefecht setzen, seien etwa Stress oder Krankheiten. Außerdem sei die Gefahr von Datenverlust und Hackerangriffen groß, zudem stelle schon die korrekte, immergleiche Kalibrierung der Messinstrumente die Anwender vor Probleme. Für eine sicherere Weiterentwicklung biometrischer Scanner sei es daher unabdingbar, die Computeridentifizierung nicht als hundertprozentig korrekt anzunehmen und immer zu überprüfen, so der Bericht. Außerdem müssten Methoden entwickelt werden, mit den unvermeidlichen Fehlern umzugehen. Insgesamt könne man sich jedoch nicht allein auf die biometrische Erkennung verlassen.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.