Zuckerberg betonte, dass auf Facebook bestimmte Informationen der Nutzer schon immer einer größeren Gruppe zugänglich waren als nur dem eigenen Freundeskreis, zum Beispiel den Studienkollegen. "Die Leute müssen nach dir suchen können und sehen können, wer du bist", sagte der 26-jährige Firmengründer. Öffentliche Informationen seien dafür nützlich. Ein oft geäußerter Vorwurf an Facebook lautete, es dränge die Nutzer dazu, mehr von sich preiszugeben, als sie vielleicht wollen.
Die Hälfte der Facebook-Nutzer habe mindestens einmal die Datenschutz-Einstellung verändert, betonte Zuckerberg. "Für mich ist das ein Signal, dass wir es richtig machen und den Leuten die Kontrolle geben, die sie wollen." Er gab jedoch zu, dass die Einstellungen mit der Zeit zu kompliziert geworden seien.
Auch nach einem Börsengang des 2004 gegründeten Unternehmens will Zuckerberg Chef bleiben. Wann der die Gründung der Facebook AG plant, wollte er aber nicht sagen. Investoren hatten einen solchen Schritt für 2010 ausgeschlossen.
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