Derzeit haben nach Schätzung der EU-Kommission rund 93 Prozent der EU-Bürger zumindest die Möglichkeit, Zugang zu einem DSL-Anschluss zu bekommen. Nur 23 Prozent der Breitbandanschlüsse in der EU hatten Anfang 2010 eine Übertragungsrate von mindestens 10 Megabit pro Sekunde. Nach dem EU-Plan sollen 2020 die Hälfte der europäischen Haushalte einen ultraschnellen Internet-Anschluss mit 100 Megabit pro Sekunde haben.
Eine weitere Priorität der EU-Agenda ist die Schaffung eines digitalen Binnenmarktes. So hat die EU-Kommission das Ziel ausgegeben, bis 2015 sollte die Hälfte der EU-Bevölkerung online einkaufen. Derzeit nutzen 37 Prozent der Europäer die Möglichkeit zum Online-Shopping. Der grenzüberschreitende Online-Handel soll im selben Zeitraum von acht auf 20 Prozent wachsen.
30 Prozent waren noch nie im Netz
Nach Schätzungen der EU-Kommission sind 30 Prozent der EU-Bürger noch nie im Internet gewesen. Dieser Anteil soll bis 2015 halbiert werden. Der Anteil der europäischen Bevölkerung mit regelmäßiger Internetnutzung soll laut den Plänen von 60 auf 75 Prozent erhöht werden.
In Österreich hatten nach Angaben der EU-Kommission 2009 94 Prozent der Bevölkerung Zugang zu einem DSL-Anschluss, damit lag Österreich genau im EU-Durchschnitt auf Rang 15 aller 27 Mitgliedstaaten. 67 Prozent der Österreicher gaben an, regelmäßig das Internet zu nutzen - dies entspricht dem zehnten Rang in der EU.
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