02.10.2019 07:00 |

Was uns wichtig ist

Große Unterschiede bei Urlaubsvorlieben

Die Urlaubsvorlieben der Österreicher sind eine Frage des Alters. Dabei gehen Ansichten ziemlich auseinander. Einer Umfrage zufolge beschäftigt bei der Wahl des Reiseziels die politische Lage vor Ort 40 Prozent der älteren, aber weniger als 20 Prozent der jüngeren Reisenden. Junge schauten eher auf den Preis und welche Aktivitäten lockten. Gutes Essen vor Ort sei über 60-Jährigen wichtiger.

In einer marketagent-Online-Umfrage im Auftrag von Allianz Partners unter 500 Personen über 18 Jahren wurden die Urlaubsvorlieben von Unter-30-Jährigen jenen der Über-60-Jährigen gegenübergestellt. Im Urlaub bloß abschalten ist demnach nur jedem Fünften der älteren Generation wichtig, aber einem Viertel der jüngeren Reisenden. Innerhalb Österreichs macht die Generation U30 deutlich öfter Tagesauflüge, Über-60-Jährige verbringen hier eher mehr als drei Nächte am Stück.

Fürs Reisen greifen die Österreicher laut einer anderen marketagent-Umfrage insgesamt weiterhin gern in die Tasche. Für ihr Liquiditätsbarometer hat die TeamBank 1.000 Österreicher zwischen 18 und 79 befragen lassen. 75 Prozent können sich gut vorstellen oder sind sich sicher, für eine Urlaubsfahrt innerhalb Österreichs oder einen Flug ins Ausland in den nächsten zwölf Monaten das Portemonnaie zu öffnen. Bei den Jungen sind die Urlaubspräferenzen stärker ausgeprägt als im Durchschnitt.

Ein schönes Auto ist indes nur für 13 Prozent der Befragten auf der Wunschliste. Auch hier hängen Bedarf und Bedürfnis vom Alter ab: Jeder fünfte junge Befragte denkt zumindest über den Kauf eines Wagens nach, unter den Älteren ab 50 Jahre nur jeder Zehnte. In Wien überlegten sich 6 Prozent, ob sie in den kommenden zwölf Monaten Geld für ein Fahrzeug ausgeben. Etwas mehr Interesse hätten Österreicher, die in einem Ort wohnen, der zwischen 5.000 und 20.000 Einwohner habe (7 Prozent). In Gemeinden mit 2000 bis 5000 Einwohnern sind es 4 Prozent. Das zeigte, dass es beim Wunsch nach einem eigenen Auto keinen merklichen Unterschied zwischen Stadt und Land gibt, so die Autoren.

Die österreichische Hauptstadt wird oft als Mieterparadies vor allem im Vergleich zur deutschen Hauptstadt Berlin gepriesen. Wien und Berlin unterscheiden sich in der Wahrnehmung ihrer Bewohner allerdings kaum, schrieb die Plattform, die sich selber überrascht dazu gibt. 43 Prozent der Wiener gäben mehr als 40 Prozent Ihres monatlichen Haushalts-Nettoeinkommens für das Wohnen aus, in Berlin treffe das auf 41 Prozent der Befragten zu.

Worauf die Bewohner der Bundeshauptstadt verzichten würden, wenn sie dafür weniger für ihre Behausung bezahlen müssen? 30 Prozent der 500 in Wien dazu Befragten wären offen dafür, in eine kleinere Wohnung zu ziehen oder bereit, Abstriche bei der Ausstattung machen. Beim Umzug in einen anderen Stadtteil sind die Wiener wenig flexibel: nur 15 Prozent würde für die Ersparnis bei der Monatsmiete in einer anderen Gegend wohnen wollen.

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