Für 150 Euro bestellten sich die Algerier neue Personalausweise, die in Belgien, Frankreich und Wien professionell gefälscht worden waren. Statt abgeschoben zu werden, konnten sie damit in Kärntner Gasthäusern arbeiten, Kontos eröffnen oder Autos anmelden.
Jahrelang mit neuer Identität
"Mit dieser neuen Identität haben die Algerier zwischen einem und zwei Jahre in Kärnten gearbeitet", erklärt Herbert Poimer vom Landeskriminalamt. Für vier Kriminelle klickten jetzt die Handschellen, zwei sind zur Fahndung ausgeschrieben und einer wurde auf freiem Fuß angezeigt.
Auf die Spur der Betrüger hat die Ermittler ein Hinweis aus Frankreich gebracht – zwischen Ende 2009 und Februar 2010 schlugen die Beamten dann zu.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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